Der komplette Guide · 6 Min. Lesezeit
7 Days to Die Server mieten: Der große Guide
Alles, was die Person wissen muss, die in eurer Gruppe den Server betreut, und zwar für die Ära von 3.x: Crossplay-Regeln, Sandbox-Presets, Welten, Speicher, Admins, Mods und der Umzug eines Spielstands.
Von Matthew Griffin, Inhaber, Gaming DeluxeVeröffentlicht · Aktualisiert
In diesem Guide
- Was ein dedizierter 7 Days to Die Server ändert
- Crossplay-Server: die offiziellen Voraussetzungen
- Sandbox-Presets und der Sandbox Code
- Welten: Navezgane, Zufallswelten und vorgenerierte Karten
- Slots, Weltgröße und Arbeitsspeicher
- Admins und Berechtigungsstufen
- Mods, EAC und Overhauls auf einem PC-Server
- Spielstand umziehen und Backups behalten
- Vergleichen, bevor du einen 7 Days to Die Server mietest
- 7 Days to Die Server Glossar
- Hilfe und Anleitungen für deinen 7 Days to Die Server
Was ein dedizierter 7 Days to Die Server ändert
Hostest du den Koop aus deinem eigenen Spiel heraus, schließt die Welt, sobald du offline gehst. In einem Spiel, das sich um einen Countdown von sieben Tagen dreht, nervt das gewaltig: Am Dienstag wird gelootet, am Donnerstag die Basis verstärkt, und am Wochenende steht ihr gemeinsam vor der Horde. Ein Dedicated Server hält die Welt für alle offen, jeder spielt, wann er Zeit hat, und kein einzelner PC muss den Türsteher spielen.
Außerdem kannst du damit mehr anstellen. Ein Dedicated Server stemmt eine Welt in einer Größe, an der dein Laptop verzweifeln würde, hält einen langen Spielstand monatelang am Laufen, lädt Modlets für die ganze Gruppe und nimmt seit Version 2.0 auch Konsolenspieler auf. Steht er im Rechenzentrum, bekommt er eine feste Adresse, stabile Bandbreite und ein Team im Rücken, an das du dich wenden kannst, wenn etwas schiefgeht.
Crossplay-Server: die offiziellen Voraussetzungen
Crossplay kam mit dem Winter Patch 1.2 im Dezember 2024 in 7 Days to Die, zunächst nur für Peer-to-Peer-Partien. Version 2.0, Storm's Brewing, brachte es im Juni 2025 auf Dedicated Server, zusammen mit einer Liste von Serveranforderungen (auf Englisch), die bis heute gilt.
| Einstellung | Pflicht für Konsolenspieler | Warum |
|---|---|---|
| ServerMaxPlayerCount | 8 oder weniger | Konsolen zeigen nur Server dieser Größe an |
| ServerAllowCrossplay | true | Macht den Server für Konsolenspieler sichtbar |
| EACEnabled | true | Anti-Cheat muss bei jedem Spieler laufen |
| IgnoreEOSSanctions | false | Wer online gebannt ist, bleibt draußen |
| Mods | Keine | Gemoddete Server sind für Konsolen tabu |
Für PC-Spieler spielen diese Werte keine Rolle, sie kommen immer rein. Die Regeln greifen also erst, wenn jemand aus der Gruppe auf PS5 oder Xbox Series X|S zockt. The Fun Pimps weisen außerdem darauf hin, dass Konsolenspieler nur Server sehen, deren Einstellungen und Region zu ihrer Konsole passen, und ihre älteren Crossplay-Hinweise haben Konsolen auf Welten bis 8K begrenzt. Genau für diese Gruppe gibt es unseren Plan mit 8 Slots.
Sandbox-Presets und der Sandbox Code
Mit Version 3.0, Dead Hot Summer, hat sich geändert, wo die Regeln eines Servers gespeichert werden. Schwierigkeit, Häufigkeit des Blutmonds, Länge von Tag und Tageslicht, XP-Multiplikator, Loot-Menge, Loot-Respawn, Häufigkeit der Airdrops und rund zwanzig weitere Einstellungen sind aus der serverconfig.xml verschwunden. All das steckt jetzt in einer einzigen Eigenschaft namens SandboxCode, einer Zeichenkette, die du im Menü Sandbox Options des Spiels zusammenstellst.
- Presets: offizielle Pakete aus Einstellungen, Standard ist Adventurer. Auf jedem unserer Server stehen sie schon zur Auswahl.
- Eigene Codes: Bau dir im Menü deine eigenen Regeln, kopier den Code und füg ihn im Config Editor ein.
- Nach dem Erstellen: Manche Werte sind fix, sobald die Welt existiert; andere änderst du weiterhin mit setgamepref in der Konsole.
Welten: Navezgane, Zufallswelten und vorgenerierte Karten
Über die Einstellung GameWorld entscheidest du zwischen Navezgane, der handgebauten Karte, und einer zufällig generierten Welt aus Seed und Größe. Zufallswelten gibt es offiziell in den Größen 6K, 8K und 10K. Dazu liefert das Spiel vorgenerierte Karten von 4K bis 10K mit, benannt von Pregen04kA bis Pregen10kD.
Für eine vorgenerierte Karte stellst du im Config Editor Pregen/Custom als Spielwelt ein und trägst den Kartennamen sowohl beim Weltnamen als auch beim Spielnamen ein. Der erste Start auf einer neuen Karte kann bis zu einer Stunde dauern, weil sie erst vorbereitet wird. Behalte die Web Console im Blick, lass den Server laufen, bis er ein erfolgreiches Log-on meldet, und widersteh dem Drang, zwischendurch neu zu starten: Eine abgebrochene Generierung fängt wieder von vorn an.
Slots, Weltgröße und Arbeitsspeicher
Wie viel Speicher ein Server braucht, hängt von Spielerzahl und Weltgröße gemeinsam ab. Unser Bestellformular empfiehlt 8GB oder mehr für 6K, 8GB bis 12GB für 8K und 12GB bis 16GB für 10K. Jeder Plan bringt eine RAM-Stufe mit, die für die Weltgröße, auf der er vermutlich läuft, genau auf oder über diesen Werten liegt: 10GB bei 8 Slots, 12GB bei 12, 14GB bei 16, 16GB bei 24 und 20GB bei 30.
Mods und lange Spielstände treiben den Verbrauch mit der Zeit nach oben. Schau dir die Speicherkurve im Panel in einer Blutmondnacht an, wenn alle gleichzeitig aktiv sind, und geh im Kundenbereich eine Stufe hoch, falls sie dicht unter dem Limit hängt. Im Bestellformular gibt es bis zu 100 Slots und 32GB.
Admins und Berechtigungsstufen
Adminrechte stehen in der serveradmin.xml. Jeder Eintrag nennt Plattform und ID eines Spielers plus eine Berechtigungsstufe. 0 bedeutet volle Kontrolle, höhere Zahlen geben schrittweise weniger Rechte.
- Server stoppen und die serveradmin.xml im Config Editor öffnen.
- Plattform des Spielers wählen und seine Steam64-ID eintragen, bei Konsole oder Epic stattdessen seine EOS-ID.
- Berechtigungsstufe setzen, 0 für einen vollen Admin.
- Server starten; ab jetzt nutzen Admins die Konsolenbefehle im Spiel.
Konsolenspieler haben keine Steam-ID. Bitte sie, zu joinen, während du die Web Console offen hast: Die EOS-ID taucht dann im Log auf, und du trägst sie ohne das Präfix EOS_ ein.
Mods, EAC und Overhauls auf einem PC-Server
Mods für 7 Days to Die gehören in einen Ordner namens Mods, für jeden Mod ein eigener Unterordner mit einer ModInfo.xml darin. Reine XML-Modlets schiebt der Server beim Verbinden zu den Spielern, deshalb lassen sie sich so leicht teilen. Mods mit neuen Icons, Modellen oder Sounds muss zusätzlich jeder Spieler auf seinem PC installieren, und Mods mit eigenem Code (DLL-Dateien) brauchen ausgeschaltetes Easy Anti-Cheat, auf dem Server und auf der Seite der Spieler.
- Schalte Crossplay ab, bevor du Mods hinzufügst; Konsolen kommen auf gemoddete Server nicht drauf.
- Lade Mods per File Manager oder SFTP in den Mods-Ordner.
- Halte dich an die Spielversion, für die der Mod gebaut ist, und installier bei Bedarf über den Mod Manager einen Legacy-Build.
- Starte den Server und lies das Log auf Fehler, bevor du die anderen einlädst.
Overhaul-Mods ersetzen große Teile des Spiels und bringen meist eigene vorgenerierte Welten mit. Unsere Wissensdatenbank nennt zum Beispiel die Weltnamen für Darkness Falls. Diese Namen gehören in dieselben Pregen/Custom-Felder wie die offiziellen Karten.
Spielstand umziehen und Backups behalten
Eine Welt aus dem Singleplayer oder von deinem eigenen Host zu Hause zieht in zwei Teilen um. Der Spielstand selbst liegt in deinem Saves-Ordner (unter Windows meist unter AppData, Roaming, 7DaysToDie). Eine Zufallswelt hat zusätzlich einen Ordner in GeneratedWorlds. Pack beide als ZIP, lade sie in den passenden Ordner auf dem Server, entpack sie dort und stell im Config Editor denselben Welt- und Spielnamen ein.
Läuft die Welt erst mal, schütz sie auch. Mach vor einem Versionswechsel oder einem neuen Mod ein Backup, plane automatische Backups im Panel und denk daran, dass wir zusätzlich Offsite-Kopien der letzten 7 Tage aufheben. Ein Discord-Webhook in den Service Settings sagt der Gruppe Bescheid, sobald der Server neu startet oder ein Update bekommt.
Vergleichen, bevor du einen 7 Days to Die Server mietest
Sieben Punkte, an denen sich ein guter 7 Days to Die Hoster von einem bloß billigen unterscheidet.
- Echtes Crossplay-AngebotSind Freunde auf Konsole dabei, prüf, ob der Hoster einen Server mit 8 Slots anbietet und dich die Optionen für Crossplay und EAC selbst setzen lässt.
- Speicher passend zur WeltgrößeVergleich den enthaltenen RAM mit der Welt, die du fahren willst, nicht nur mit der Slot-Zahl.
- Support für den Sandbox CodeStell sicher, dass du Presets auswählen und einen eigenen Code einfügen kannst, ohne dafür ein Ticket aufzumachen.
- VersionskontrolleMods hängen Updates hinterher. Kannst du selbst einen älteren Build installieren, sparst du dir viel Warterei.
- Welt-UploadsAchte auf Dateizugriff, damit ein bestehender Spielstand samt generierter Welt mit dir umziehen kann.
- Standort und PingTeste die Latenz von dort, wo deine Spieler wohnen. Wenn die Horde anrollt, zählt sie mehr als die reine Hardware.
- Backups und VertragsbedingungenSuch nach Backups, die du selbst zurückspielst, nach Offsite-Kopien und nach einem Angebot ohne Einrichtungsgebühr und ohne Mindestlaufzeit.
7 Days to Die Server Glossar
- Blutmond (Blood Moon)
- Die Hordennacht, um die sich das ganze Spiel dreht; wie oft sie kommt, legen die Sandbox-Einstellungen fest.
- Sandbox Code
- Eine einzige Zeichenkette, in der seit Version 3.0 die Spielregeln einer Welt stecken.
- Preset
- Ein offizielles Paket aus Sandbox-Einstellungen; Standard ist Adventurer.
- RWG
- Random World Generation: baut aus Seed und Größe eine neue Karte.
- Navezgane
- Die handgebaute Karte des Spiels.
- Pregen-Karte
- Eine vorgenerierte Welt, die mit dem Spiel kommt, von Pregen04kA bis Pregen10kD.
- EAC
- Easy Anti-Cheat: Pflicht für Crossplay, für Code-Mods abgeschaltet.
- EOS-ID
- Die ID von Epic Online Services, über die Konsolen- und Epic-Spieler in Admin-Dateien erkannt werden.
- Modlet
- Ein kleiner Mod, meist nur XML, der einzelne Teile des Spiels ändert.
- serveradmin.xml
- Die Datei mit allen Admins, ihren IDs und Berechtigungsstufen.
Hilfe und Anleitungen für deinen 7 Days to Die Server
Offizielle Seiten und unsere eigenen Anleitungen. Die Seiten von The Fun Pimps und unsere Wissensdatenbank sind auf Englisch.
- Crossplay-Serveranforderungen, The Fun PimpsWelche Einstellungen Konsolenspieler brauchen.
- Release Notes zu V3.0 Dead Hot SummerDer Wechsel zu Sandbox-Presets und Codes.
- Sandbox-Presets und eigene Codes auf unseren ServernSchritt für Schritt im Config Editor (Seite auf Englisch).
- Das Gaming Deluxe KontrollpanelWas das Panel kann und wo du dich einloggst (Seite auf Englisch).
- Alle Serverstandorte im ÜberblickSeite auf Englisch.
- Support anschreiben24/7-Hilfe bei Welten, Mods und Crossplay.
Wie wir diesen Guide geschrieben haben: auf Basis der Release Notes und Crossplay-Anforderungen von The Fun Pimps, des offiziellen Wikis und der Steam-Shopseite, mit KI-Unterstützung entworfen, bei jedem Plan, Preis, jeder Einstellung und jedem Standort mit unserem Bestellformular und unserer Wissensdatenbank für 7 Days to Die abgeglichen und vor der Veröffentlichung von Matthew Griffin geprüft. Ist etwas veraltet? Schreib uns.
Quellen, geprüft am 14. Oktober 2026:
- Crossplay-Serveranforderungen, The Fun Pimps (Englisch)
- Release Notes V2.0 Storm's Brewing, The Fun Pimps (Englisch)
- Release Notes V3.0 Dead Hot Summer, The Fun Pimps (Englisch)
- V3.3.0 Stable, The Fun Pimps (Englisch)
- V3.2.0 Stable (4.0 in Entwicklung), The Fun Pimps (Englisch)
- Winter Patch 1.2 (erstes Crossplay), The Fun Pimps (Englisch)
- Release Notes Alpha 20 (Weltgrößen), The Fun Pimps (Englisch)
- Ein neues Kapitel für The Fun Pimps (Behaviour Interactive), offizielles Forum (Englisch)
- Mod-Struktur, offizielles 7 Days to Die Wiki (Englisch)
- 7 Days to Die auf Steam
- Bestellformular von Gaming Deluxe, 7 Days To Die Dedicated Server
- Wissensdatenbank von Gaming Deluxe, 7 Days to Die (Englisch)



